Land plant Justizzentrum am Kollegienwall für 35 Millionen Euro

Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Anette Meyer zu Strohen mitteilte haben die Landtagsfraktionen von CDU und FDP in ihrer Haushaltsklausur am 22. November den Bau eines neuen Justizzentrums in Osnabrück beschlossen. Für den Doppelhaushalt 2012/2013 stehen nach der CDU/FDP-Vorlage insgesamt 6 Millionen Euro zur Verfügung.

Anette Meyer zu Strohen dankte Justizminister Busemann für dessen Einsatz, „Die Zusage über 6 Millionen Euro ist eine tolle Sache für Osnabrück. Aber nicht nur ihm sondern auch meinen Fraktionskollegen gilt mein Dank, dass sie dieses Projekt mittragen.“

Die ersten 3 Millionen Euro für 2012 sind für Planungskosten vorgesehen, vielleicht reicht es auch schon für den Abriss des 140 Jahre alten Untersuchungsgefängnisses.

Außergewöhnlich ist die Absicht, das Untersuchungsgefängnis mit rund 60 Zellen im 5. und 6. Stock des Neubaus einzurichten. Die Gefangenen sollen dann auf dem Dach ihren Freigang haben. Natürlich haben die Planer auch schon darüber nachgedacht, wie eine Befreiungsaktion mit einem Hubschrauber abgewehrt werden könnte.

Insgesamt 35 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren nach Osnabrück fließen, um mehrere verstreut liegende Justizeinrichtungen an zentraler Stelle zusammenzufassen

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